omega-healthcare stärkt Ihnen den Rücken

  • Medizinische Kräftigungstherapie

    Die Medizinische Kräftigungstherapie ist ein ärztlich verordnetes und kontrolliertes Therapieverfahren an Geräten, bei dem die Patienten von einem Physiotherapeuten betreut werden. Die Medizinische Kräftigungstherapie hat zum Ziel, die schwache Muskulatur im Bereich des Achsenskelettes (Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule), des Rumpfes und der Extremitätenmuskulatur wieder aufzubauen. Damit können die dabei entstandenen Schmerzen bekämpft werden. Zudem kann ein durch eine schwache Muskulatur entstandenes sog. "Deconditioning Syndrome" erfolgreich behoben werden.

    "The Deconditioning Syndrome"
    • Chronische Rückenschmerzen
    • Schonung und Entlastung
    • Abbau der Muskulatur
    • Instabilität
    • Mehr Rückenschmerzen
    • Noch mehr Schonung und Entlastung
    • Stärkerer Abbau der Muskulatur
    • Totale Instabilität


    Die Wirbelsäule
    Die Wirbelsäule ist im Alltag sehr hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Um diese Belastungen zu definieren, wurden weltweit erstmalig Druckmessungen mittels einer flexiblen Sonde in der Bandscheibe L4-L5 durchgeführt.

    Der gemessene axiale (längsachsige) Druck in der Bandscheibe beträgt bei folgenden Tätigkeiten:
    - Rückenlage 1,0 bar
    - Sitzen, entspannt 3,0 bar
    - Stehen 5,0 bar
    - Gerades Sitzen 5,5 bar
    - Jogging 9,5 bar
    - Zähneputzen 11,0 bar
    - Staubsaugen 11,5 bar
    - Seilspringen, Trampolin 19,0 bar
    - Bierkiste heben 23,0 bar

    Ohne Muskulatur verfügt die Wirbelsäule über eine Eigenstabilität von nur 0,1 bar. Ihre Stabilität erhält sie vor allem durch die Muskeln. Eine gute Muskelkraft vermindert das Verschieben von Wirbelkörpern und reduziert die Belastung auf die Bandscheiben.

    Die Wirbelsäule ist ein absolut instabiles Körperteil und wird ausschliesslich durch ihr Muskelkorsett stabilisiert. Eine Schonung oder Entlastung schwächt die Wirbelsäule und führt schleichend zu dem oben erwähnten Deconditioning Syndrome im entsprechenden Bereich. Schliesslich verliert das Muskelkorsett schmerzbedingt die Fähigkeit, der Wirbelsäule den notwendigen Halt zu geben. Blockaden in den Wirbelgelenken sind der verzweifelte Versuch der Wirbelsäule, sich selbst zu stabilisieren.


    Belastung der Wirbelsäule im Sport
    Der Leistungssportler muss im täglichen Training oder Wettkampf jedoch noch weit höhere mechanische Bandscheibenbelastungen aushalten als im Alltag. Neben den axialen Bandscheibendrucken (z.B. beim Landen im Turnen) muss die Wirbelsäule sehr hohe Rotations- und Beschleunigungskräfte kompensieren: z.B. beim Hammerwerfen oder Tennis, und Kräfte durch Fremdeinwirkung: z.B. Fussball oder Ringen. Daher ist es nicht erstaunlich, dass Trainer Wert auf die Entwicklung einer starken Rückenmuskulatur legen.


    Die Lösung
    Durch diese hohen Druckverhältnisse wird verständlich, dass passive Behandlungsformen keine dauerhafte Besserung bringen können.

    Entscheidendes Ziel einer professionellen Therapie ist daher die "Rekonditionierung" im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule. Dies bedeutet die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeiten, speziell der Kraft, der Beweglichkeit und der muskulären Ausdauer. Die aktive "Rekonditionierung" gilt immer mehr als die entscheidende prä- und postoperative oder gar operationsverhindernde Behandlungsmodalität.

    Die Muskulatur stellt für alle Gelenke ein aktives, stabilisierendes und dämpfendes Lastverteilungssystem dar. Je enger sich die Muskeln um ein Gelenk gruppieren, umso exakter ist die Führung beider Gelenkpartner über den gesamten Bewegungsrahmen. Segmentale Instabilitäten in den Gelenken und Schwächungen/Verkürzungen in der Muskulatur führen zu einer asymmetrischen Druckverteilung mit Kompression bzw. Distraktion. Die fehlende Stabilität hat einen Einfluss auf die Stellung der Knochen und kann zu ungleichmässigen Bewegungsfunktionen führen. Dadurch entstehen Schmerzen über Kompression oder Dehnung empfindlicher Strukturen wie Nerven, Bänder und Kapseln.

    Die Muskeln, welche die Wirbelsäule stabilisieren, sind sehr klein und von den grossen Gesäss- und Beinmuskeln umgeben. Möchte man diese kleinen Rückenmuskeln trainieren, muss man sie von den grossen Nachbarmuskeln isolieren. Dadurch kann man selbst bei hoch trainierten Sportlern deutliche Defizite im Bereich der Rückenmuskulatur nachweisen. Die Rolle der Bauchmuskulatur auf die segmentale Stabilität der Wirbelsäule ist vor allem unter den Bioingenieuren sehr umstritten.

    Durch selektives Training der geschwächten tiefen (kurzen) Rückenstreckermuskulatur kann nicht nur gezielt die Muskelkraft gesteigert und normalisiert werden, sondern es erfolgt ein spezielles Gewebetraining der Bandscheiben- und Knochenmasse. Durch die erhöhte Durchblutung (Mikrozirkulation) dieses Bereichs verbessert sich zusätzlich die Ernährungslage. Ein Gewebeaufbau, vor allem von Bandscheiben sowie Wirbelknochengewebe, ist die positive Folge. Eine Rekonditionierung der Rückenmuskulatur und auch des Bandscheibengewebes und Wirbelkörperknochens wird in Gang gesetzt.

    Bei der Durchführung einer Medizinischen Kräftigungstherapie an der Wirbelsäule werden spezielle Geräte benötigt, die weder die Gelenke noch die Bandscheiben punktuell belasten, aber trotzdem eine sehr muskelstimulierende Wirkung haben. Für eine seriös durchgeführte Kräftigungstherapie sind aufwendige technische Voraussetzungen notwendig. Die Therapiegeräte müssen einen mechanischen Widerstand erzeugen, der der physiologischen Kraftkurve der jeweiligen Muskelgruppe möglichst optimal entspricht.


    >>Welches sind die Voraussetzungen für eine medizinische Kräftigungstherapie bei omega-healthcare



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